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Anwendung

Craniosacraltherapie bei Kopfschmerzen und Migräne

Wenn der Kopf immer wieder schmerzt und die üblichen Mittel nur kurzfristig helfen. Was CST bewirken kann – ehrlich erklärt.

Kurz gesagt

Craniosacraltherapie kann bei wiederkehrenden Kopfschmerzen und Migräne begleitend unterstützen, indem sie Spannungen an Schädel, Nacken und Kreuzbein anspricht. Sie ist kein Ersatz für ärztliche Abklärung, kann aber Teil einer ganzheitlichen Begleitung sein. Eine Sitzung dauert 60 Minuten (CHF 132.–).

Kopfschmerzen, die immer wiederkommen

Spannungskopfschmerzen nach einem langen Arbeitstag. Migräne, die sich ankündigt und dann alles stilllegt. Dumpfer Druck hinter den Augen, der nicht weggeht. Für viele Menschen sind Kopfschmerzen keine Ausnahme – sie sind ein wiederkehrendes Muster, das die Lebensqualität spürbar einschränkt.

Schmerzmittel helfen kurzfristig. Aber wenn Kopfschmerzen immer wieder kommen, lohnt es sich, nach dem Ursachenmuster zu suchen – nicht nur nach dem nächsten Mittel dagegen.

Was Kopfschmerzen mit dem craniosakralen System zu tun haben

Das craniosakrale System umfasst die Strukturen rund um Gehirn und Rückenmark: Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein – verbunden durch das Bindegewebe und den Rhythmus der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor). In der Craniosacral-Arbeit wird davon ausgegangen, dass dieser feine Rhythmus auf Anspannung, Verletzungen und Stress reagiert.

Verspannungen in der Nacken- und Schultermuskulatur, eingeschränkte Beweglichkeit der Schädelknochen oder eine veränderte Spannung in den Hirnhäuten können zu Kopfschmerzen beitragen – manchmal über Umwege, die erst bei genauem Erspüren sichtbar werden. Auch der oberste Halswirbel (Atlas) und Anspannung im Kiefergelenk, etwa durch nächtliches Zähneknirschen (CMD), stehen häufig mit wiederkehrenden Kopfschmerzen in Zusammenhang.

Craniosacraltherapie geht genau dort hin: an die feinen Strukturen rund um Schädel, Hals und Kreuzbein – und erspürt, wo Bewegung fehlt oder Spannung nicht loslässt.

Was in einer Sitzung passiert

Du liegst bekleidet und zugedeckt auf der Liege. Ich lege meine Hände ruhig an den Schädel, den Hals, die Wirbelsäule und das Kreuzbein. Der Druck ist sehr leicht – kaum mehr als das Gewicht einer Münze.

Was ich dabei erspüre: Einschränkungen im craniosakralen Rhythmus, Spannungsmuster im Bindegewebe, Stellen, die sich nicht frei bewegen. Durch gezielte, sanfte Impulse können sich diese Muster lösen – manchmal spürbar während der Sitzung, manchmal erst in den Tagen danach.

Viele Klientinnen und Klienten berichten nach einer Sitzung von einem Gefühl, das sich schwer beschreiben lässt: Der Kopf fühlt sich leichter an. Hals und Schultern lassen los. Die Stirn entspannt sich, ohne dass man aktiv daran gedacht hat.

Die sehr sanfte Arbeit am Schädel und Hals kann zudem den Vagusnerv ansprechen, der massgeblich an der Beruhigung des Nervensystems beteiligt ist – ein Grund, warum manche Menschen wiederkehrende Kopfschmerzen mit regelmässiger Cranio-Begleitung vorbeugend angehen.

Migräne – wenn mehr dahintersteckt

Migräne ist komplex. Sie hat neurologische Ursachen, ist oft genetisch mitbedingt und kann durch viele Faktoren ausgelöst werden. CST ist kein Allheilmittel – und das sage ich klar.

Was die Praxis zeigt: Einzelne Betroffene mit wiederkehrender Migräne erzählen, dass sich Häufigkeit oder Intensität der Anfälle nach mehreren CST-Sitzungen verändert hat. Ob das an der reduzierten Grundspannung liegt, am ruhigeren Nervensystem oder an etwas anderem – das lässt sich nicht immer sauber trennen.

Was ich anbiete, ist kein Versprechen. Es ist ein ruhiger, körperorientierter Ansatz, der ergänzend zu dem funktionieren kann, was du bereits tust.

Wann zuerst zum Arzt

Bei neu auftretenden, sehr starken oder plötzlich veränderten Kopfschmerzen ist der erste Schritt immer die ärztliche Abklärung. Kopfschmerzen können viele Ursachen haben – manche davon müssen medizinisch behandelt werden.

CST eignet sich als ergänzende Begleitung – nicht als Ersatz für eine Diagnose. Wenn du bereits in ärztlicher Behandlung bist, kann CST gut daneben stattfinden.

Wer zu mir kommt

Viele meiner Klientinnen und Klienten mit Kopfschmerzen kommen über Empfehlung – von einer Ärztin, einem Physiotherapeuten oder einer Freundin. Oft haben sie bereits einiges versucht und suchen etwas Ruhigeres, das nicht in den Körper eingreift, sondern mit ihm arbeitet.

Ich biete Zeit, Präsenz und eine Methode, die sehr genau hinhört – auch dort, wo Worte nicht hinreichen.

Kopfschmerzen und Migräne sind eines von mehreren Themen auf der Seite Begleitung bei Krankheiten, wo du einen Überblick über weitere Beschwerdebilder findest.

Leidest du unter wiederkehrenden Kopfschmerzen?

Melde dich unverbindlich. Eine kurze Nachricht reicht – wir klären gemeinsam, ob ein Termin für dich sinnvoll ist.

Häufige Fragen

Kann Craniosacraltherapie Kopfschmerzen lindern?

CST kann begleitend helfen, besonders wenn Kopfschmerzen mit Verspannungen, Stress oder einer eingeschränkten Beweglichkeit im Schädel- und Halsbereich zusammenhängen. Sie ersetzt keine ärztliche Abklärung bei neu auftretenden oder starken Kopfschmerzen.

Hilft CST auch bei Migräne?

Einige Betroffene erzählen, dass sich die Häufigkeit oder Intensität ihrer Migräne-Anfälle nach regelmässigen CST-Sitzungen verändert hat. Garantieren lässt sich das nicht – aber es ist etwas, das in der Praxis immer wieder vorkommt.

Wie viele Sitzungen brauche ich bei Kopfschmerzen?

Das hängt davon ab, wie lange die Kopfschmerzen bestehen und was dahintersteckt. Oft sind 3 bis 5 Sitzungen ein guter Einstieg, um zu spüren, ob die Methode etwas bewirkt. Nach dem Ersttermin besprechen wir das gemeinsam.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist.

Du musst nichts erklären, bevor du dich meldest. Eine kurze Nachricht reicht – wir klären gemeinsam, ob und wie ein Termin für dich sinnvoll ist.

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