Maria Skortidis
Anwendung

Craniosacraltherapie bei Nacken- und Rückenschmerzen

Verspannungen, die nicht weggehen. Schmerzen, die wandern. Was CST anders macht – und warum es nicht immer am Muskel liegt.

Wenn der Nacken einfach nicht loslässt

Stunden am Bildschirm, schlechte Nächte, Stress – und irgendwann sind Nacken und Schultern dauerhaft hochgezogen. Man merkt es gar nicht mehr. Es ist einfach so. Bis der Schmerz so deutlich wird, dass er sich nicht mehr ignorieren lässt.

Viele Menschen haben dann alles versucht: Physiotherapie, Massage, Wärme, Dehnen. Manches hilft kurzfristig. Aber das Muster kehrt zurück. Weil der Schmerz oft nicht dort entsteht, wo er sich meldet.

Warum Schmerzen wandern

Das Bindegewebe des Körpers ist ein zusammenhängendes System. Faszien ziehen von der Fusssohle bis zum Schädel. Eine Einschränkung im Becken kann Spannungen im unteren Rücken erzeugen. Spannungen im Hals können Kopfschmerzen auslösen. Schmerz entsteht oft weit weg von seiner Ursache.

Craniosacraltherapie geht diesem Zusammenhang nach. Anstatt den Schmerzpunkt direkt zu bearbeiten, erspürt CST, wo Bewegung fehlt – und gibt dem Körper die Möglichkeit, sich von innen heraus zu reorganisieren.

Was in einer Sitzung passiert

Du liegst bekleidet auf der Liege. Ich beginne oft am Kreuzbein oder an den Füssen – weit weg vom Schmerzort. Das klingt paradox, macht aber Sinn: Der Körper ist ein System, und manchmal öffnet sich das System besser, wenn man nicht direkt am Schmerz arbeitet.

Mit sehr leichtem Druck erspüre ich den craniosakralen Rhythmus, Spannungen in den Faszien und Einschränkungen entlang der Wirbelsäule. Wo etwas nicht fliesst, arbeite ich ruhig und geduldig – ohne zu drängen.

Viele Menschen spüren während der Sitzung ein tiefes Wärmen, ein leises Kribbeln, ein Loslassen, das von allein kommt. Manche schlafen ein. Manche weinen kurz, ohne zu wissen warum. Das ist nichts Ungewöhnliches.

Stress als unterschätzter Faktor

Nacken- und Rückenschmerzen haben oft eine stressbedingte Komponente. Das Nervensystem hält die Muskulatur in Alarmbereitschaft – auch wenn der eigentliche Auslöser längst vorbei ist. Körper erinnern sich.

CST spricht das Nervensystem direkt an – nicht über Worte, sondern über Berührung. Das macht sie besonders wertvoll für Menschen, deren Schmerzen eng mit Stress, Überforderung oder Erschöpfung zusammenhängen.

Was CST nicht ersetzt

Bei akuten Rückenschmerzen, Nervenschmerzen, Taubheitsgefühlen oder Verdacht auf Bandscheibenvorfälle ist ärztliche Abklärung der erste Schritt. CST kann gut ergänzend stattfinden – nicht anstelle von medizinischer Diagnostik.

Wiederkehrende Verspannungen?

Melde dich unverbindlich. Wir klären gemeinsam, ob CST für dich sinnvoll sein könnte.

Häufige Fragen

Kann Craniosacraltherapie Rückenschmerzen behandeln?

CST ist keine Behandlung im medizinischen Sinn, sondern eine ergänzende Begleitung. Bei Rückenschmerzen, die mit Verspannungen, Stress oder Haltungsmustern zusammenhängen, kann CST unterstützend wirken. Organische Ursachen müssen ärztlich abgeklärt werden.

Was ist der Unterschied zu einer Massage?

Eine Massage arbeitet mit Druck und Bewegung der Muskulatur. CST arbeitet mit minimalem Druck an Bindegewebe, Faszien und dem craniosakralen Rhythmus. Es geht weniger ums Lockern als ums Erspüren – und ums Loslassen, das von innen kommt.

Hilft CST auch bei Bandscheibenproblemen?

CST kann ergänzend sinnvoll sein, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung bei Bandscheibenproblemen. Bei akuten Beschwerden oder Nervenschmerzen bitte zuerst zum Arzt.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist.

Du musst nichts erklären, bevor du dich meldest. Eine kurze Nachricht reicht – wir klären gemeinsam, ob und wie ein Termin für dich sinnvoll ist.

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