Maria Skortidis
Anwendung

Craniosacraltherapie bei Tinnitus und Schwindel

Ein Rauschen, das nicht aufhört. Ein Schwindelgefühl ohne Ursache. Was CST am Schläfenbein und Schädel bewirken kann.

Wenn das Ohr nicht zur Ruhe kommt

Tinnitus ist mehr als ein lästiges Geräusch. Für viele Menschen ist er ein dauerhafter Begleiter, der Konzentration erschwert, den Schlaf stört und die Lebensqualität messbar beeinträchtigt. Gleiches gilt für Schwindel – ein Symptom, das schwer zu greifen ist und dessen Ursachen oft unklar bleiben.

Beide Beschwerden haben eines gemeinsam: Sie entstehen im Bereich des Schädels, des Innenohrs und des Nervensystems. Genau dort setzt die Craniosacraltherapie an.

Das Schläfenbein im Fokus

Das Innenohr liegt im Schläfenbein – einem der komplexesten Knochen des menschlichen Schädels. Im craniosakralen System bewegt sich das Schläfenbein in einem feinen, rhythmischen Takt. Einschränkungen in dieser Beweglichkeit, ausgelöst durch Stress, Traumata, Zahn- oder Kieferprobleme oder frühere Verletzungen, können das Innenohr beeinflussen.

CST spürt diesen Takt auf – und kann helfen, Einschränkungen im Schläfenbein und den umliegenden Strukturen sanft zu lösen. Das ist kein Eingriff, kein Druck. Es ist eher ein Zuhören mit den Händen.

Was Menschen berichten

Manche Menschen mit Tinnitus kommen auf Empfehlung – von einem HNO-Arzt, einem Osteopathen oder jemandem, der selbst gute Erfahrungen gemacht hat. Was sie berichten, ist unterschiedlich:

  • Manche nehmen das Ohrgeräusch nach einigen Sitzungen als weniger laut wahr
  • Andere beschreiben eine veränderte Qualität – von schrill zu dumpf, von dauernd zu intermittierend
  • Wieder andere merken, dass der Tinnitus weniger Raum einnimmt – nicht weil er leiser ist, sondern weil das Nervensystem ruhiger wird

Das sind individuelle Erfahrungen. Keine Garantien. Aber sie zeigen, was möglich sein kann.

Schwindel und seine Wurzeln

Schwindel kann viele Ursachen haben – von Blutdruckproblemen bis zum benignen Lagerungsschwindel. Wenn Schwindel mit Nackenverspannungen, Kieferproblemen oder Einschränkungen im Schädelbereich zusammenhängt, kann CST eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Behandlung sein.

Ich arbeite in solchen Fällen besonders am Übergang zwischen Schädel und Halswirbelsäule – einer Zone, die oft unterschätzt wird und wo sich viele Spannungen sammeln.

Wann zuerst zum Arzt

Bei neu aufgetretenem Tinnitus, akutem Schwindel, Hörsturz oder neurologischen Symptomen ist die ärztliche Abklärung der erste und wichtigste Schritt. CST kann begleitend wirken – aber nicht als Ersatz für eine Diagnose.

Leidest du unter Tinnitus oder Schwindel?

Melde dich unverbindlich. Wir klären gemeinsam, ob CST als Ergänzung sinnvoll sein könnte.

Häufige Fragen

Kann Craniosacraltherapie Tinnitus heilen?

CST kann keine Heilung von Tinnitus versprechen. Was manche Menschen berichten: eine Reduktion der Intensität oder eine veränderte Wahrnehmung des Ohrgeräuschs nach regelmässigen Sitzungen. Die Ursachen von Tinnitus sind vielfältig – eine ärztliche Abklärung ist immer der erste Schritt.

Was hat CST mit dem Innenohr zu tun?

Das Schläfenbein, in dem das Innenohr liegt, ist Teil des craniosakralen Systems. Spannungen oder eingeschränkte Beweglichkeit im Schläfenbein können das Innenohr beeinflussen. CST kann helfen, diese Spannungen sanft zu lösen.

Hilft CST auch bei Schwindel?

Bei Schwindel, der mit Verspannungen im Nacken oder Einschränkungen im Schädelbereich zusammenhängt, kann CST unterstützend wirken. Bei akutem Schwindel oder unklarer Ursache bitte zuerst zum Arzt.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist.

Du musst nichts erklären, bevor du dich meldest. Eine kurze Nachricht reicht – wir klären gemeinsam, ob und wie ein Termin für dich sinnvoll ist.

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