Maria Skortidis
Anwendung

Craniosacraltherapie für Babys und Kinder

Kleine Körper, grosse Anpassungsleistung. Was CST für Säuglinge und Kinder bedeutet – und wann sie helfen kann.

Die Geburt – ein Kraftakt für zwei

Geburt ist für Mutter und Kind gleichermassen ein ausserordentlicher körperlicher Vorgang. Das kindliche Köpfchen dreht sich durch den Geburtskanal, wird komprimiert und geformt. Normalerweise gleicht sich das aus – der Schädel «entfaltet» sich in den ersten Tagen und Wochen wieder.

Manchmal bleibt eine Spannung. Eine Zangengeburt, ein langer Geburtsweg, eine Saugglocke – all das kann feine Spannungen im Schädel, in der Halswirbelsäule oder im Bindegewebe hinterlassen, die das Baby nicht selbst auflösen kann.

Was sich zeigen kann

Eltern merken oft, dass etwas nicht ganz stimmt – ohne zu wissen was. Mögliche Zeichen, bei denen CST helfen kann:

  • Häufiges, schwer zu beruhigendes Schreien ohne erkennbare Ursache
  • Schieflage des Köpfchens (Plagiozephalie), Vorzugsseite beim Stillen
  • Schlafprobleme, unruhige Nächte trotz Erschöpfung
  • Trinkprobleme, häufiges Spucken, Blähungen

Das sind keine Diagnosen. Es sind Beobachtungen aus der Praxis, die sich immer wieder zeigen.

Wie eine Sitzung mit einem Baby abläuft

Das Baby liegt auf der Liege oder bleibt im Arm einer Bezugsperson – je nachdem, was ihm guttut. Ich beobachte zuerst: Wie atmet das Kind? Wie liegt es? Wo wirkt es angespannt?

Dann arbeite ich mit extremst sanften Berührungen – an Schädel, Hals, Wirbelsäule, Kreuzbein. Der Druck ist so gering, dass das Baby ihn oft kaum wahrnimmt. Manche Babys dösen ein. Andere reagieren mit einem tiefen Seufzer oder einem entspannten Strecken.

Die Sitzung dauert je nach Alter und Verfassung des Kindes zwischen 30 und 45 Minuten. Ich nehme mir danach Zeit, um mit den Eltern zu besprechen, was ich wahrgenommen habe.

CST für ältere Kinder

Auch im Kindergarten- und Schulalter kann CST sinnvoll sein – bei Konzentrationsproblemen, häufigen Kopfschmerzen, Schulstress, Schlafproblemen oder nach Unfällen und Stürzen. Kinder reagieren oft schneller auf CST als Erwachsene, weil ihr System noch flexibler ist.

Wann zuerst zum Kinderarzt

Bei medizinischen Fragen, Entwicklungsauffälligkeiten oder unklaren Symptomen ist der Kinderarzt die erste Anlaufstelle. CST ist eine ergänzende Begleitung – keine Diagnose, keine medizinische Behandlung.

Fragen zu CST für dein Kind?

Melde dich unverbindlich. Ich beantworte gerne deine Fragen vor dem ersten Termin.

Häufige Fragen

Ist CST für Babys sicher?

CST für Babys arbeitet mit extremst sanften Berührungen – kaum mehr als das Gewicht einer Hand. Viele Hebammen und Kinderärztinnen empfehlen CST ergänzend. Bei medizinischen Bedenken bitte zuerst mit dem Kinderarzt sprechen.

Ab welchem Alter kann ein Kind CST bekommen?

Bereits wenige Tage nach der Geburt. Gerade in den ersten Wochen und Monaten kann CST helfen, Spannungen aus der Geburt zu lösen. Auch ältere Kinder profitieren – bis ins Schulalter und darüber hinaus.

Wie läuft eine Sitzung mit einem Baby ab?

Das Baby liegt auf der Liege oder im Arm einer Bezugsperson. Ich arbeite mit sehr sanften Berührungen, passe mich dem Rhythmus des Kindes an. Eine Sitzung dauert je nach Alter und Zustand des Kindes 30 bis 45 Minuten.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist.

Du musst nichts erklären, bevor du dich meldest. Eine kurze Nachricht reicht – wir klären gemeinsam, ob und wie ein Termin für dich sinnvoll ist.

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