Maria Skortidis
Anwendung

Craniosacraltherapie in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Eine sanfte Begleitung für einen Körper, der gerade alles gibt. Was CST in dieser besonderen Zeit leisten kann.

Ein Körper im Wandel

Schwangerschaft ist eine der intensivsten körperlichen Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. Das Becken weitet sich, die Wirbelsäule verändert ihre Kurve, das Bindegewebe wird weicher, das Nervensystem arbeitet auf Hochtouren. Und all das gleichzeitig, während das Leben weiterläuft.

Viele Frauen beschreiben, dass sie in der Schwangerschaft zum ersten Mal wirklich spüren, wie eng Körper und Nervensystem zusammenhängen. Schmerzen im unteren Rücken, Schlafprobleme, Spannungsgefühle, innere Unruhe – das alles ist normal. Und manchmal braucht der Körper etwas, das ihn in dieser Zeit begleitet.

Was CST in der Schwangerschaft bewirken kann

Craniosacraltherapie ist eine der sanftesten körpertherapeutischen Methoden überhaupt. Der Druck ist minimal, die Berührungen sind ruhig und zugewandt. Der Körper bestimmt das Tempo.

In der Schwangerschaft kann CST helfen bei:

  • Rücken- und Beckenschmerzen, die durch die veränderte Statik entstehen
  • Spannungen im Beckenbereich und im Zwerchfell
  • Schlafproblemen und innerer Unruhe
  • Dem allgemeinen Gefühl, im Körper anzukommen und geerdet zu sein

Viele Frauen schätzen CST auch einfach als Zeit für sich – als Raum, in dem sie nichts leisten müssen und einfach da sein dürfen.

Nach der Geburt: wenn der Körper «landet»

Die Geburt ist ein ausserordentliches Ereignis für den Körper – und das gilt für jede Art der Geburt. Das Becken, der Beckenboden, die Wirbelsäule, das Nervensystem: alles hat Ausserordentliches geleistet und braucht Zeit zum Ankommen.

Im Wochenbett und in den Wochen danach kann CST helfen, diesen Prozess sanft zu unterstützen. Spannungen, die durch die Geburt entstanden sind, lösen sich manchmal nicht von selbst. Eine Sitzung kann helfen, Strukturen wieder in Bewegung zu bringen und das Nervensystem zu beruhigen – besonders dann, wenn der Schlafmangel und der neue Alltag viel fordern.

Was ich in meiner Praxis erlebe

Schwangere Frauen und junge Mütter kommen oft über Empfehlung – von einer Hebamme, einer Freundin, einer Gynäkologin. Viele kommen mit einem konkreten Anliegen: Rückenschmerzen, schlechter Schlaf, das Gefühl, den eigenen Körper nicht mehr zu kennen.

Was ich anbiete, ist kein Programm. Ich höre zu – mit den Händen und mit Worten. Und dann arbeiten wir gemeinsam damit, was der Körper gerade braucht.

Du bist schwanger oder frisch Mama?

Melde dich unverbindlich. Ich beantworte gerne deine Fragen, bevor du einen Termin anfragst.

Häufige Fragen

Ist Craniosacraltherapie in der Schwangerschaft sicher?

CST gilt als sehr sanfte Methode und wird von vielen Hebammen und Gynäkologinnen als ergänzende Begleitung empfohlen. Bei Risikoschwangerschaften oder Unsicherheiten bitte vorher ärztlich abklären.

Ab wann in der Schwangerschaft kann ich CST machen?

Grundsätzlich in allen Trimestern – am häufigsten wird CST im zweiten und dritten Trimester genutzt, wenn der Körper viele Veränderungen durchläuft. Im ersten Trimester sind manche Frauen vorsichtiger, was verständlich ist.

Wie bald nach der Geburt kann ich kommen?

Viele Frauen kommen bereits in den ersten Wochen nach der Geburt. Der Körper hat Erstaunliches geleistet – und manchmal braucht er Unterstützung beim «Ankommen». Es gibt keine feste Wartezeit.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist.

Du musst nichts erklären, bevor du dich meldest. Eine kurze Nachricht reicht – wir klären gemeinsam, ob und wie ein Termin für dich sinnvoll ist.

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